Als Insektensammler muss man ja schon Einfälle haben um über die Runden zu kommen. Die Abnehmerschaft ist relativ überschaubar; Die Preise sind im Keller - kennt man ja von den europäischen Landwirten aus der Hanfproduktion - aber die Kinder will man ja doch in die Schule schicken können. Jedenfalls in Peru.
Also trifft man sich weltweit auf Kongressen und Insektenbörsen oder kommuniziert im Internet - ähnlich wie Pädophile auch. Also nichts wirklich neues.
Das will alles bezahlt werden. Kann man ja verstehen. So ist es nicht erstaunlich, dass der 4. X 2007 etwas Licht in die Szene gebracht hat:
tobetop hatte gestern
Koks-Werbung auf seinem Nenntmichismeal-Blog und chinstrep weiß jetzt was ich in meinem Urlaub wirklich tue:
Der Spiegel hat enthüllt, dass Peruanische
Cerambyciden Kokain enthalten!
Was die niederländischen Drogenfander gefunden haben, ist einfach nur Standardware, wie sie auf Insektenbörsen seit dem 19.ten Jahrhundert vertickt wird. Jetzt wird außenstehenden vielleicht klar, was es bedeutet, wenn ein Käfersammler ein T-Shirt mit "entomolog" trägt, meint...