Als Hörspiel-Nerd ist mir Macabros selbstverständlich noch ein Begriff. Der Protagonist dieser Reihe (lustigerweise als Ich-Erzähler) hat nach einem "tödlichen" Unfall bei einem Autorennen die Gabe, seinen Körper an jeden beliebigen Ort verdoppeln zu können.
Heute erreichte mich ne Mail von Maria:
Na Du! Hey, jetzt hast du mich neugierig auf mehr gemacht. Melde Dich bei mir, HIER ist das Tor------------- > flirt-ins-herz.com ..., bin gerade
...bla bla bla. Klar. Werbung. Es geht darum, Handynummern zu fischen.
Aber weil ich natürlich herausfinden wollte, ob flirt-ins-herz.com E-Mail-Adresse, Handynummern oder mal was neues fischt, musste ich einfach auf die Seiten gehen, und da war sie wieder, die Bilokation:
Macabros, wo warst Du die ganze Zeit!
Ach ja: flirt-ins-herz fischt nach Handynummern. Also nix neues. Scheinbar funktioniert das noch immer...
Ich stehe an der Kasse, Bratwürste, Bio-Schwein, Bananen, ne GEO Special usw. Ich hatte vergessen mein Brot vom Band zu nehmen, dass ich draußen beim Bäcker gekauft habe.
Da reicht die Kassiererin mir das Brot und sagt: "So, noch das Brot von der schönen Bäckerin." Dabei schaut sie mich prüfend an, grinst und wärend sie etwas schief in die Richtung des Bäckers schaut, fügt sie fragd hinzu: "ist da eine Hüpsche? Hm, aber für eine Nacht geht das in Ordnung der Herr. Also für einen One Night Stand wird es reichen! Einmal drüber gerutscht und Tschüss!".
Klar hab ich sie etwas überrascht angesehen - aber auch die Leute hinter mir, die ebenfalls sofort laut losgelacht haben.
Also manchmal ist da nicht selten, drum gehe ich da auch so gerne hin...
Na endlich.
egolab.de hat ein Update erfahren. Nicht perfekt, aber wer will das schon. Und einige dringend notwendige Erweiterungen hat die Seite auch erfahren. Man braucht einfach eine Datenschutzerklärung. Ein Muss!
Es gibt einen neuen Bereich "Sound" - da finden die, die in letzter Zeit danach (oder auch nicht danach) gefragt haben, kaputte Projekt-Musik - im übrigen fast alles noch höchst analog (ok, bei ein paar späteren Tracks habe ich das Diktiergerät gegen einen digitalen Sampler getauscht, aber immer analog gemischt und gemastert - wenn man das so nennen kann). Eben RäNG RäNG Projekte.
Gut, der Meilenstein ist gesetzt, jetzt kommt wieder was neues!
Die Sounds und auch ein paar Images liegen nicht auf der lokalen Server-Platte. Ich habe mich Montag auf Dienstag entschieden, Amazon WebServices User zu werden: Amazon bietet nicht nur seine Ecommerce-Webservices als REST bzw. SOAP-Services an, sondern auch einen Dienst namens Simple Storage Service (S3). Der Vorteil: ich hab nicht einfach nur Webspace, sondern greife auf die Daten über eine ACL, die über die entsprechenden APIs eingestellt werden, zu. Nun, und die Daten, auf die das Publikum Zugriff haben darf, bekommen Leserechte auf diesen Dateien. Der Dienst stellt allerdings keine Filehierarchie bereit. Dafür kann ich Serandipity sehr leicht so aufboren, dass alle Medien auf den S3-Storage wandern (und wenn ein Artikel noch nicht veröffentlich ist, können die Medien dazu eben ebenfalls nicht public geladen werden).
Weil ich ein fauler Mensch bin, habe ich die Dateien mit dem Bucket Explorer hochgeschoben. Ein extrem häßliches - aber sehr nützliches Tool.
Andere Webdav-Tools fand ich im Ansatz zwar klasse, da sie aber durch die Bank eine virtuelle Filehierarchie vorgaukeln, heißen die Buckets (sowas wie ein Namespace) und Dateien (bei S3 auch Key genannt) "intern" nicht so wie ich sie von außen ansprechen will.
Ach, und was den Preis für den Speicherplatz und die Transferkosten betrifft, ist AWS nicht nur günstig, sondern extrem freundlich: keine Grundgebühren, keine Startkosten und wenn man die Platte leerfeegt, ist auch der Vertrag beendet. Die Abrechnung erfolgt natürlich über das Payment von Amazon. Und da ich ja Bücher dort bestelle, musste ich mich nichtmal registrieren...
Ich habs gerade erst realisiert: Mein Kopf hat sich heute morgen beim Aufstehen gefragt, ob mein Framework nicht selber entscheiden möchte, wie HTTP-Request behandelt werden. Für eine Xenjo-Anwendung ist es unerheblich, ob sie als CLI, HTTP oder WAP-Anwendung läuft. Zugegeben, den WAP-Treiber hab ich noch nicht implementiert.
In einer HTTP-Anwendung selber habe ich ein ähnliches Problem zu lösen: Angenommen, ich liefere einen View aus (basierend auf einem kompletten Seiten-Layout ). Teile dieses Views sollen jetzt per HXR nachgeladen werden (hierfür würde man einige Ajax-Controller/Views bauen).
Gibt es einen generischen Weg zu erkennen, ob ein Request auf XMR basiert?
Die Antwort ist JA.
Testen konnte ich es allerdings nur für Firefox (1.5/2.0), IE 6 und Opera 9.
Und das WIE ist, wie so oft, banal:
Von PHP aus kann man einen Ajax-Request demnach daran erkennen, dass das Element $_SERVER['HTTP_X_REQUESTED_WITH'] == 'XMLHttpRequest' gesetzt ist.
Das macht Laune, denn jetzt könnte man eine Anwendung so konfigurieren, dass die Daten aus angeforderten Ajax-Requests immer als JSON zurückgeliefert, und über eine Template-Engine im Client dargestellt werden (jQuery MVC PlugIn z.B.). Und wenn nicht, wird die Ausgabe auf dem Server gerendert...
Ich hatte vor ein paar Tagen berichtet, dass der Telkomiker am Feiertag an meiner Leitung gewackelt hat. Diesesmal musste ich nicht viermal auf ihn warten, weil meine Klingel angeblich nicht funktionert, er 0den Laufzettel verschermissen oder schlicht die Türe übersehen hat...
Ich habe eben meine Mailbox mit einem unglaublich nervösen o2-Business Callcenter-Agent abgehört (Auftraggeber des Telekom-Technikers), der mir viermal draufgesprochen hat, dass wieder alles schiefgegangen ist, man dringend nocheinmal einen Termin mit mir vereinbaren möchte und das es ihnen so leid, so mea culpa mea maxima eXtreme SHDSLich leid tue.
Wie geil, weil dieses mal war der Telekomiker ja da, hat aber den Abschlussbereicht an o2 liegen lassen...
In was für einer Welt halte ich mich eigentlich auf?
Jedenfalls komme ich der 3.2 MBit synchronen Internetstandleitung wieder mal erschreckend nahe.
So, liebe Nina, ich hatte Dir versprochen im Urlaub nix zu programmieren.
Aber weil mein Urlaub ja offiziell erst am Montag anfängt, musste ich mich ja nur beeilen...
Wenn ich genügend Plattenplatz aufgetrieben habe (meine Quota ist leider überstrapaziert), kann ich endlich ein wenig Musik auf egolab.de platzieren. Die Seiten sind Web 3.01 konform. Ich hab' die letzten Sachen (1997 bis 1999) von TPS (Tante Polly säuft), Alien Wurstshop und MMAF (Montag Morgen auf Französisch) von den kaputten Master CDs restauriert (die Tracks sind ohnehin alle mit Kassettenvierspur aufgenommen; und waren nie in CD-Qualität) und mit ner Creative Common Licence versehen.
Nun, und dann startet das neue Projekt wie in den letzten 36 Jahren auch unter dem Projekt-Arbeitstitel "VodkaMartini".
Urlaub ist schon eine feine Sache! Es lebe die analoge Welt.
Bin eben nach Hause gekommen. Mein Projekt ist für mich auch Kundenseitig beendet. Und jetzt habe ich entlich mal Zeit, über das letzte halbe Jahr nachzudenken. Ich hätte die Zeit ja verbloggen wollen, aber offen gesagt, haben mir, "so nah dran" einfach die Worte gefehlt. Im Übrigen würde mir ohnehin niemand glauben (und scheinbar hab' ich einige nette Räuberpistolen zu bieten).
ICH BIN VIER WOCHEN PRIVATIE, MITTELLOS UND GLÜCKLICH.
Denn das Gute: ich kann mich jetzt wieder den wichtigen Fragen des Lebens wittmen: wie kommen die abgerauchten Falter zwischen die Tasten und was treibt die Menschen in den Industrieländern zur Intimrasur?! Fragen, die gestellt werden müssen, bevor sie beantworten werden können. Einwände?
Um mich abzulenken, habe ich heute in meinem lieblings Dating-Portal einmal wieder ein unterirdisches Gespräch mit dem Herren Schnuffi geführt. Gespräch kann man es eigentlich nicht nennen:
Leider habe ich einen NDA unterschrieben, sodass es mir nicht wirklich gestattet ist, über die Telefónica Deutschland GmbH oder die o2 (Germany) GmbH & Co.OHG zu berichten.
Die beiden Mittelständler sind ja auch Ok. Und ich werde niewieder öffentlich schreiben, dass es Chaoten sind. Sind es ja nicht, meine Wahrnehmung ist nur chaotisch. Mit der Deutschen Telekom AG habe ich jedoch explizit keine Vereinbarung. Und die war heute im Auftrag des Herrn bei mir zuhause. Das besondere: In Bayern ist heute Feiertag (Mariä Himmelfahrt, ich hatte hinter o2 ja schon seit längerem eine in England angesiedelte spanische Geheimsekte vermutet).
Der Techniker hat meine SHDSL-Leitung durchgemessen und an den Kabeln gewackelt. Wie es aussieht habe ich jetzt tatsächlich wieder ne 2,3MBit synchrone Anbindung.
Ich sollte Freundensprünge vollziehen - wenn mein Cisco-Router nicht seit Dezember ohne Funktion neben meinem Wohnzimmer-Server stehen und seit der Zugangsbeauftragung herum idlen würde... Jedenfalls kommt ein neuer Router (diesmal vielleicht auch mit der korrekten Konfiguration und den richtig geschriebenen Passwörtern(!)). Also ich freu mich schon drauf.
Heute werden hier ohnehin nur Proof of Concept Prototypen gebastellt, also geht es auch weiterhin mit einer banalen ADSL-Leitung...
So. Tobetop hat unser Team nun verlassen. Ziehe in Frieden!
Zum Thema Dahin- und Durchziehen warst Du heute der König. Und für das Filmrauschen sorgt ein Link von Andy (danke nochmal *an dieser Stelle*), denn in der Tat braucht man gelegentlich auch etwas Durchzug für den Kopf:
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